Wir planen für Sie den Umgang mit den Energieeinheiten in Erzeugung und Verbrauch nach EN ISO 50001 /DIN ISO 16001/ DIN EN 16247 und nach MID.

Die Vorteile für Sie als Unternehmen, ein Energiemanagementsystem durch uns planen und einsetzen zu lassen sind folgende:

  • Rechtzeitiges Erkennen von Fehlern an einer Anlage bevor diese ausfällt.
  • Überlasten erkennen, bevor die Versorgung einbricht.
  • Volle Kostenkontrolle.
  • Detaillierte Kostenabrechnung (beispielsweise für unterschiedliche Mieter eines Bereiches).
  • Verpflichtender Energienachweis für Unternehmen ab 250 Mitarbeitern.
  • Einsparung von sonst erforderlichen DGUV 3 Prüfungen ortsfester Anlagen.
  • Förderungen durch den Staat beim Einbau von EMS-Systemen nach vorgegebenem Standard eines Energie-Audit.
  • Reduzierung von Energiekosten durch Erneuerung von Anlagen, welche durch die Messungen einen erheblichen Verbrauch aufgezeigt haben.
  • Datenübergabe an Gebäudeleitsysteme (auch zur Nachregelung von Anlagen).
  • Visuelle Darstellung von Energieerzeugung und Energieverbrauch.
  • Mobile Messsysteme zur ersten Einschätzung der Energiemengen und der Qualität der gelieferten Energie.

Was ist Energiemanagement?

Unter Energiemanagement versteht man die Planung und den Betrieb von energietechnischen Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten. Dabei stehen die Ziele - Energieverbrauch zu reduzieren und die Energieeffizienz zu optimieren, um wirtschaftliche und ökologische Ziele zu erreichen - im Vordergrund. Teilbereiche des Energiemanagements sind das Energiecontrolling und das Energiemonitoring. Diese beiden Bereiche konzentrieren sich aber mehr auf die Erfassung und die Auswertung von Daten und decken somit nur gewisse Teile eines ganzheitlichen Energiemanagements ab.

Was ist ein Energiemanagementsystem?

Mit einem Energiemanagementsystem (EMS) lassen sich Energieverbräuche digital erfassen, Einsparpotenziale aufzeigen und effizienzsteigernde Maßnahmen implementieren. Das Aussehen eines solchen Systems ist nicht verpflichtend festgelegt. Um steuerliche Entlastungen nach §55 des Energie- und §10 des Strom-Steuergesetzes in Anspruch nehmen zu können, wird allerdings ein zertifiziertes Energiesystem gefordert. Für die Zertifizierung von Energiemanagementsystemen gibt es verschiedene Standards:

  • Internationaler Standard ISO 50001: In dieser Norm sind die Anforderungen, die ein EMS erfüllen muss, um zertifiziert zu werden, festgelegt.
  • EU-Umweltmanagement-Gütesiegel EMAS: Dieses Siegel baut auf ISO 14001 auf. Über EMAS kann ein Großteil der Anforderungen abgedeckt werden, allerdings werden dadurch nicht automatisch alle Voraussetzungen der DIN EN ISO 50001 erfüllt.
  • Zertifizierungsgesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen: Diese Gesellschaften werden durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) überprüft.

Um langfristig im Bereich des Energiemanagements erfolgreich zu sein, muss auch das betriebliche Führungspersonal in die Pflicht genommen werden. Diese Verpflichtungen beinhalten das Ernennen eines Energiemanagementbeauftragten, welcher für die Einhaltung der in ISO 50001 festgelegten Anforderungen verantwortlich ist.

Was kann ein Energiemanagementsystem konkret leisten?

Durch rechtzeitiges Erkennen von Fehlern an einer Anlage, können Sie Kosten sparen, bevor diese ausfällt. Auch Maschinen mit hohem Energieverbrauch werden schnell erkannt und können eventuell ersetzt werden. Sowohl finanziell auch als für die Umwelt ein positiver Faktor.

Wir bieten Ihnen die Planung für den Einbau eines Energiemanagementsystems an, das für Sie Messungen an Ihren Anlagen durchführt. Diese Daten können Sie dann in verschiedener Weise auswerten lassen und zu Ihrem Vorteil nutzen.

Die Daten können direkt in Aufgaben für Ihre Anlagen umgesetzt oder visuell zum eigenen Überblick dargestellt werden.

Reporte über die Energienutzung können einfach erstellt, für die Archivierung genutzt oder als Bericht an die Geschäftsleitung Ihres Unternehmens übermittelt werden.

Die inzwischen große Anzahl an Messdaten, welche den Geräten entnommen oder aufgezeichnet werden, können durch verschiedene Varianten der Auslesung und Nutzung über unterschiedliche Software-Tools vereinfacht darstellbar gemacht werden. Somit kann man die Daten nicht nur für aufwändige Analysen nutzen, sondern auch für den einfachen Vergleich weniger Daten einsetzen.

Für die Datensicherheit, welche ebenfalls zur Zertifizierung eines Energiemanagementsystems notwendig ist, wird ebenfalls in verschiedener Weise gesorgt, indem dem der neueste Stand der Technik entsprechender Datenübertragungen und Sicherheitssysteme genutzt werden.

Beginnend mit den Geräten,die Zertifizierungen nach DIN EN 16001 aufweisen müssen, werden die Daten über gesicherte Datenanbindungen oder sonst zugelassene Schnittstellen, wie Bussysteme übertragen. Diese Daten werden entweder auf hauseigenen Servern oder externen Servern mit entsprechenden Sicherheiten, wie zum Beispiel verschlüsselten Datenbanken, abgelegt.

Ebenso können hardware- und softwaretechnisch unterschiedliche Geräte verschiedener Hersteller und unterschiedlicher Energieeinheiten gemeinsam eingebunden und ausgewertet werden. Beispielsweise können nicht nur Strom-, sondern auch Wasser-, Gas- und Luftmengenzähler, die über eine Modbus-Schnittstelle verfügen, in das System eingebunden werden.

Aus diesem Grund können bereits bestehende Anlagen eines Herstellers, die nicht allen Anforderungen entsprechen, beispielsweise zur Zertifizierung nach DIN EN 50001, in ein neues System mit eingebunden werden, um die Möglichkeit für eine Bezuschussung über Förderungen zu erhalten.

Je nach Größe der Anlage und Nutzung kann eine bestimmte Höhe an Förderungen durch den Staat beantragt werden.

Nach DIN EN 16247 besteht die Möglichkeit auf Empfehlung der Europäischen Kommission für mittelständische Unternehmen ein Energieaudit durchzuführen. Dies ist behilflich bei der Erfüllung der Anforderungen des Strom- und Energiesteuergesetztes für den Spitzenausgleich. Ein Energieaudit ist die systematische Untersuchung des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs. Für diesen Schritt lassen sich einfachere Anlagenmessungen aufbauen und umsetzen, die sich kostenseitig in einem angemessenen Preisrahmen bewegen.

Zähler, welche die MID Zertifizierung (früher Eichung) erhalten haben, dürfen die Daten zu Abrechnungszwecken verwenden. MID gibt die einheitliche Abrechnung in der EU vor, ebenso wie die einheitliche Kennzeichnung der zertifizierten Produkte, die Vorgabe an die Genauigkeit wie auch die Höhe der Anforderung an die EMV (elektromagnetische Verträglichkeit).

Bei einem Einsatz eines dauerhaft verbauten Energiemanagementsystem mit Zulassung hat den weiteren Vorteil, dass die DGUV Prüfung dieser Anlagen nicht mehr separat erfolgen muss, da die Anlage gewissermaßen dauerhaft überprüft wird.

Jedes Unternehmen ab 250 Beschäftigte hat in jedem Fall die Pflicht, Ihren Energieumsatz nachzuweisen. Hierzu ermöglichen wir auch für Sie eine einfach zu verstehende und einfach zu nutzende Lösung zur Messung und Nutzung Ihres Energieumsatzes.

Sprechen Sie uns unverbindlich an!